Die Wetterstation

In den Anfängen meiner Wetteraufzeichnungen (ab 01.01.1986) wurde die Temperatur zunächst von einem "normalen" Quecksilber-Außenthermometer abgelesen. Es wurde täglich um 17:00 Uhr GMT (also um 17:00 Uhr MESZ bzw. 16:00 Uhr MEZ) abgelesen und
der Wert in einen Kalender eingetragen. Ich hatte diese Uhrzeit gewählt, da sie nach meiner Erfahrung am besten die repräsentative Temperatur des Tages widerspiegelt. Später wurde dann aus dem Quecksilberthermometer ein elektronisches, noch später dann ein Minimum- Maximum-Thermometer. Den täglichen Niederschlag messe ich seit 1989.

Nach langer Zeit ohne Wetterstation konnte ich nun durch Hilfe des Sponsors C&C Windenergie aus Hallschlag eine professionelle Wetterstation des US-amerikanischen Herstellers Davis installieren. Die Station verfügt über sehr genaue Instrumente. Der Temperatur- und Feuchtigkeitssensor befindet sich in einem durch einen Ventilator aktiv belüfteten Strahlungsschutzgehäuse. Dadurch kann die aktuelle Lufttemperatur genau und schnell gemessen werden. Ebenso befinden sich der Regenmesser sowie der UV- und Solarsensor an der integrierten Messeinheit (ISS). Der Regensensor verfügt über eine Wippe und misst Niederschläge mit einer Auflösung von 0,2 mm. Am oberen Rand sind Vogelabwehrnadeln befestigt. Die Windeinheit ist per Kabel mit der ISS verbunden. Im Testbetrieb ist er noch am selben Mast befestigt. Ein höherer Mast, der in Nähe des ersten aufgebaut wird, ist in Arbeit. Hier ein Foto aus dem Testbetrieb.

ISS

Meine neue Davis Vantage Pro2 Plus Aktiv.

2002 setzte ich erstmals eine elektronische Wetterstation (kabelgebunden) ein. Ich hatte extra dafür Leerrohre verlegt, um bequem von meinem Arbeitzimmer aus den Wettermonitor der WM918 von Huger ablesen zu können. Leider funktionierte die Wetterstation nie
richtig, so daß ich wieder auf ein einfaches elektronisches Min-Max-Thermometer umstieg.

Als nach ungefähr dreijähriger zuverlässiger Arbeit die Batterien doch zu schwach wurden, bekam ich nach einem Batteriewechsel allerdings keinen Funkkontakt mehr zwischen Sender und Empfänger hin. Also entschied ich mich, doch endlich technisch aufzurüsten.

Nach einiger Recherche im Internet entschied ich mich für die WS 2500 von ELV. Diese semiprofessionelle Wetterstation verfügt über Funksensoren, die ihre Stromversorgung über akkugepufferte Solarzellen
erhalten. Im September 2005 nahm ich die Wetterstation in Betrieb. Nach einer Testphase mit Ausprobieren der besten Standorte für die Sensoren und Inbetriebnahme eines HQ-Repeaters (wegen der häufigen Ausfälle des Anenometers) nahm die Station am 01.10.05 ihre regelmäßige Arbeit auf.